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Rheinländer (Vorrunde, 1999)

Bevor das Turnier beginnen konnte, waren viele Vorbereitungen zu treffen. Wochen vorher wurden Plakate, auf denen wir zum Kennenlernen des Spiels aufforderten, beschriftet und in der Umgebung verteilt, ob im Supermarkt oder in der Bibliothek, im Spielwarenladen oder in der Sparkasse, überall traf man auf unserer Plakate. Auch die lokale Presse war nicht müßig.

Dann war der große Tag da. Auf der Terasse wurde die Markise herausgedreht und die Festzeltgarnituren wurden aufgestellt. Gleichzeitig holten wir vom Bäcker frische Sonntagsbrötchen. Diese wuden dann im Dittschen Familieneinsatz geschmiert und belegt. Mittags brachten wir die Hinweisschilder für die Ortsunkundigen an. Als Abschluß der Vorbereitungen bauten wir die Spielpläne nach Vorschrift auf und die Mineralwasserkisten und Trinkbecher wurden bereitgestellt.

Jetzt konnten die Teilnehmer kommen.

Die vorbereiteten Spieltische Das Brötchenbuffet Nach ein paar Worten zum Verfahren ging es zügig an die Bretter.

Als die drei Vorrunden abgeschlossen waren, räumten wir einen der Tische frei und bauten unseren Brötchen-Imbiss auf.

Schon jetzt gab es einen Favoriten, den "Schwarzen Ritter" Alexander. Er hatte zwei Spiele gewonnen und wurde im dritten geteilter Erster. Den Namen erhielt er, weil er ganz schwarz gekleidet immer mit den schwarzen Figuren spielte.

Die nicht für das Finale Qualifiziertren vergnügten sich jetzt mit Trivial Pursuit und anderen Spielen, die jüngeren Teilnehmer tobten sich im Garten aus.

Richard und Alexande während der Finalspiele Hier sieht man die beiden Sieger der Finalspiele. Beide sind auch aktive Spieler im Rhedaer Schachverein. Es handelt sich um Richard Berenbrinck und Alexander Ditt. Der "Schwarze Ritter" war also auch hier erfolgreich.

Obwohl deutlich mehr Erwachsene als Kinder und Jugendliche an dem Turnier teilnahmen, haben sich zwei junge Teilnehmer durchgesetzt. Alexander ist 11 Jahre, Richard 17 Jahre. Nach der Siegerehrung verlosten wir die Turnierspiele unter allen Teilnehmern, die noch nichts bekommen hatten. Mit dem Aufräumen ging ein schöner Tag zu Ende.

Wie kommt denn nun ein 11-Jähriger nach München?

In der Ausschriebung wird von einem Fahrtkostenzuschuss und einer Übernachtung gesprochen. Nun benötigt ein 11-Jähriger eine Begleitung, wodurch weitere Fahrt- und Übernachutngskosten anfallen. Auch ist erine Anreise am selben Tag einem Kind nicht zuzumuten. Hier müssen wir Peter Janshoff vom Spielezentrum Herne herzlich danken, dass er bei Hasbro eine Sonderregelung erwirkt hat: so kann eine Begleitperson mitfahren, ohne dass die Familienkasse groß leidet.