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Heckmeck am Bratwurmeck (Finale, 2007)

Heckmeck am Bratwurmeck

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Katharina Ditt hatte sich bei unserem Turnier in Rheda qualifiziert. Jetzt berichtet sie aus ihrer Sicht vom Finale. Zur Erinnerung, am Donnerstag wütete Kyril über Deutschland.(bd)

Am Freitag morgen habe ich mich schon ganz früh auf den Weg zum Osnabrücker Hauptbahnhof gemacht um nach Rheda-Wiedenbrück zu fahren, von wo ich mit meiner Mutter nach München losfahren wollte. Kurz vor 8 Uhr war ich am Bahnhof und habe mir meine Fahrkarte gekauft. Danach habe ich mich zum Gleis begeben und gewartet, dass mein Zug kommt. Fünf Minuten bevor er losfahren sollte, kam dann aber die Durchsage, dass der Zug nicht fährt und es einen Busersatzverkehr bis Halle gibt. Von dort könne man dann weiter nach Bielefeld. Da habe ich mich zu dem Ort begeben wo der Bus losfahren sollte. Nach einer drei Viertel Stunde hieß es, dass der Bus schon um 8.05 Uhr gefahren sei. Das hieß wieder warten. Aber dann fuhr wieder ein Zug von Osnabrück nach Bielefeld, wo ich umsteigen musste. Den nahm ich dann und war gegen 10.15 Uhr in Bielefeld; dort schnell aufs nächste Gleis. Dort erfuhr ich dann nur, dass zwischen Bielefeld und Hamm kein Zugverkehr ist, sondern dass es einen Ersatzbus gibt. In der Eingangshalle vom Bahnhof habe ich schnell mal nachgefragt ob dieser Bus in Rheda-Wiedenbrück hält und als es hieß, dass er keine Zwischenhalte hat, habe ich meine Mutter angerufen, dass ich in Bielefeld festsitze. Diese ist daraufhin losgefahren und hat mich in Bielefeld eingesammelt.

Albrecht Wertein mit einern Neuheit, die noch nicht ganz fertig ist Wir sind dann erstmal nach Augsburg gefahren, da wir da bei Bekannten meiner Eltern übernachtet haben. Morgens sind wir dann nach München, wo das Finale stattgefunden hat, losgefahren. In München haben wir dann die nicht gerade gut ausgeschilderten P+R Parkplätze gesucht, da wir diese aber dann nicht fanden, versuchten wir mit dem ausgeliehenen Navigationscomputer zum Veranstaltungsort zu kommen. Es hieß, dass dort Tiefgaragen sind. Der Navigationscomputer streikte dann aber schon nach einem Kilometer.
Als wir dann endlich unser Auto losgeworden sind, hatten wir noch so viel Zeit, dass wir an der Isar spazieren gegangen sind und uns den Innenhof vom Deutschen Museum angeschaut haben.

Dann war es ca. 15 Uhr und wir sind in den Gasthof an der Au gegangen. Dies war der Ort, wo es um die Würmer ging. Dort habe ich mich erstmal gewundert, wie viele Kinder und Jugendliche mit Namensschildern herumliefen, wie ich eines bei der Anmeldung bekommen hatte. Der jüngste Teilnehmer war 8 Jahre alt und es gab auch noch 9- und 10-Jährige, da kam ich mir zum Teil mit meinen 16 Jahren schon ziemlich alt vor. Meine Mutter, die ja meine Begleitperson war, durfte wie alle anderen Begleiter bei der Anmeldung einmal regulär nach Heckmeckregeln würfeln. Die besten sechs Leute durften dann auch am Turnier als "Wild Card " teilnehmen.
Das Geschenk für die jüngsten Teilnehmer Gegen 16 Uhr haben die Veranstalter dann die letzten Einzelheiten geklärt und dann wurde, nachdem bekannt gegeben wurde, wer eine "Wild Card" hatte, losgespielt. Die Atmosphäre war ruhig und angenehm, und es wurde dabei viel gelacht. Gegen halb 6 waren dann die Qualifikationsspiele für das Finale ausgespielt und die 5 Finalisten mussten ihre Spiele ausspielen um heraus zu finden, wer der wahre Wurmmeister ist. Nachdem das Finale ausgespielt war gab es dann erstmal Essen, aber leider waren die gebratenen und gegrillten Würmer ausgegangen. Daher mussten wir uns mit anderem, aber sehr leckerem Essen zufrieden geben.

Als alle dann gesättigt waren, gab es eine Siegerehrung. Was besonders schön war, war, dass die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen gezeigt haben, wie gut auch noch nicht Volljährige spielen können. Das sah man auch darin, dass ein Kind den 3. Platz gemacht hat. Gewonnen hat aber eine Erwachsene und zwar Manuela aus Laatzen.

Nachdem die Siegerehrung vorbei war, hat der Geschäftsführer von Zoch noch über die ein oder andere Neuheit erzählt. Es war alles in allem ein sehr schönes Turnier, das gut vorbereitet und ruhig und schön abgelaufen ist. (Katharina Ditt)